TUSCHpektakel 2026
Mit „Happy“ von Pharell Williams und der Titelmelodie von „Wallace & Gromit“ von Lorne Balfe und Julian Nott, wurde das TUSCHpektakel von der Konzertband der Ernst-Reuter-Schule 1 und II unter der Leitung von Andreas Scheer (und als Stargast Wolfgang Schmitt-Gauer) eröffnet. Winfried Becker hieß das Publikum willkommen und betonte noch einmal, wie sehr er sich freut, das TUSCHpektakel in seinem Hause zu beherbergen. Claudia May vom Stadtschulamt freut sich über die Lebenswelteinblicke in junge Menschen, die sie hier erhält, und streicht die Wichtigkeit Kultureller Bildung als wertvolles Vermächtnis für die Kooperationsarbeit zwischen Künstler*innen, Lehrkräften und Schüler*innen heraus.
Am Dienstagmorgen begrüßte Simone Krämer von der Dr. Marschner Stiftung, die TUSCH seit langem fördert und diese Zuwendung in diesem Jahr noch aufgestockt hat, das Grundschulpublikum mit guten und wertschätzenden Worten. Sie dankte dem TUSCH Team und erinnert an den musikalischen Tusch, der auch ein Musikstück krönend abschließt, wie das TUSCHpektakel das TUSCH-Jahr. Am Nachmittag übernahm Natalie Kohl vom HMKB die Ansprache, von der hier ein Stück zitiert werden soll: „Das Büro Kulturelle Bildung des HMKB fördert ein Arbeiten in den Künsten an Schulen unter anderem, da hiermit eine Lücke an überfachlichen Kompetenzen im Bildungsplan geschlossen wird: Darstellendes Spiel, zum Beispiel, fördert ganz wichtige Kompetenzen für die Zukunft: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken sowie Problemlösungskompetenz – Diese Fähigkeiten werden oft als die ‚4K‘ bezeichnet und gehören zu den entscheidenden Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Im Darstellenden Spiel werden sie nicht nur vermittelt, sondern ganz praktisch geübt und gelebt. So erreichen wir es, dass Schülerinnen und Schülern nicht nur Fachwissen vermittelt wird, sondern auch wichtige überfachliche Zukunftskompetenzen für die moderne Arbeits- aber auch die eigene Lebenswelt.“
Das TUSCHpektakel war auch in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis für alle über 220 Spielenden und etwa 500 Zuschauenden: nicht nur durch die feierliche Eröffnung durch die Band und gerahmt durch die wertschätzenden Grußworte, auch durch das Catering im Foyer während der Präsentationen und bei den Spielleitungsrunden durch Judith Euler und ihr Team der Berufsorientierung an der Ernst-Reuter-Schule II, die seit Anbeginn in 2007 bei TUSCH-Veranstaltungen für genussvolle Momente sorgen, wurde die Veranstaltung zu einer runden Sache. Dem Team des Schultheater-Studios sei an dieser Stelle auch herzlich gedankt für die viele Arbeit im Saal bei Moderation und Nachspiel (Nicole Peinz und Emily Elßner, Nina Natzke und Nina Blank, Katharina Rossi und Anderson Ipiales), Fotos (Sina Kuhlins und Jannick Müller), Moderation der Spielleitungsrunden (ebenfalls Sina Kuhlins und Jannick Müller) und den FSJ Lena Botica, Leo Ngo und Ida Petersen im Vorfeld der Vorbereitungsphase und Unterstützung beim TUSCHpektakel.
Die Präsentationen waren vielfältig und das Publikum hatte in jedem Block etwas zu lachen, zum Nachdenken und zum Mitnachhausenehmen. Hier ein Auszug aus den Adjektiven, mit denen die Präsentationen belegt wurden: expressiv, energetisch, faszinierend, genüsslich, engagiert, drollig, ohrwurmig, diszipliniert, autonom, knackig, plastisch, bunt, ideenreich, kindgerecht, wortreich, gänsehautig, wunderfabeltastisch!
Besonderer Dank gilt den Förderern Dr. Marschner Stiftung, Stadtschulamt Frankfurt, Staatliches Schulamt Frankfurt, Kulturamt Frankfurt, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und nicht zuletzt dem Schultheater-Studio, das die Infrastruktur und gleichsam das „Dach“ von TUSCH bietet. Ohne die jahrelange verlässliche Treue und Unterstützung wäre ein Programm wie TUSCH nicht so lange und so erfolgreich durchführbar gewesen!