Carl-von-Weinberg-Schule & Dresden Frankfurt Dance Company

Schule und Theater sind wie ..

SEIT: 2021/22
ANSPRECHPARTNER*IN: Annika Glose
Manuel Gaubatz
Melina Hepp

Projekt 2022

Der WPU-Kurs Darstellendes Spiel/Theater im Jahrgang 9 wird in dieser neuen Partnerschaft das Musical „The Beauty and the Beast“ in einer Form erarbeiten, in der improvisatorische, musikalische und vor allem tänzerische Elemente eingesetzt werden. Die Schüler*innen haben hier die Möglichkeit Szenen neu zu entwickeln und den Gegebenheiten anzupassen, die im Rahmen einer Schulinszenierung möglich sind. Hierbei geht es darum den Kern der Geschichte zu erkennen und spielerisch/szenisch so umzusetzen, dass die Erzählung funktioniert aber gleichzeitig die Kreativität und Spielfreude im Vordergrund steht. Die Betonung liegt hierbei auch auf dem Ausdruck mit tänzerischen Mitteln, die durch die Anleitung und Vermittlung der Grundlagen durch den Tanzpädagogen angeleitet wird. Der Wunsch ist es, dass durch die Verbindung theatraler, musikalischer und tänzerischer Elemente, die Geschichte von „The Beauty and the Beast“ etwas anders erzählt wird. Hierbei geht es auch darum, den Schüler*innen zu vermitteln, dass man auf der Bühne ein Musical schlanker machen und anders erzählen kann als im Film oder in einer opulenten Musicalinszenierung.

TUSCHpektakel 2022

Bei der Präsentation der Dresden Frankfurt Dance Company mit der Carl-von-Weinberg Schule, Jg. 9, führt eine Erzählerin durch die Geschichte des Märchens „La vie en rose“, von Belle, ihren beiden Schwestern und ihrem Vater, parallel wird diese von den Schüler*innen pantomimisch und auch dramatisch dargestellt. Die Erzäh­lerin wird später mit Hilfe eines zotteligen, braunen Mantels zu “Biest”. Die anderen Spielen­den tragen weiße Oberteile und werden als Chor, Umbauhelfer*innen und für Gruppensze­nen als “Volk” eingesetzt. Der Reichtum der Familie wird durch (Spiel)geld dargestellt, der spätere Wechsel aufs Land vor allem durch Kostüme (Kittelschürzen, Gummistiefel). Die Sze­nen werden tänzerisch vom Chor untermalt. Die “Sturmszene”: der Vater will zurück in die Stadt, verirrt sich aber im Sturm – dargestellt von flackerndem Licht, Geräuschen und Spie­ler*innen in weiß mit Plastikumhängen, die ihm entgegenrennen, ihm das Jackett abnehmen und um ihn her “wirbeln”, bringen ihn vom Weg ab. Das Schloss von Biest wird mit großen Pflanzen und durch Spielerinnen (als Lumiere, Tassilo, etc.) dargestellt. In Duoszenen zwi­schen Belle und Biest, in rotes Licht getaucht, wird die sich positiv entwickelnde Beziehung über mehrere Tage (getrennt durch szenische BLACKs) gezeigt. Am Ende gibt es ein Happy End, Belle darf zu ihrer Familie und kehrt dann zu Biest zurück (nachdem sie seinen Heirats­antrag abgelehnt hatte). Die Spieler*innen werfen rotes Konfetti zum Happy End, tanzen und singen aus dem “Die Schöne und das Biest”-Soundtrack und führen Akrobatik vor (Sprünge, Salti). So wurde moderner Tanz mit Schauspiel jugendgerecht miteinander ver­knüpft.

Eingeladen zum Hessischen Schultheatertreffen!

Die Gruppe hat sich mit diesem Stück auch für die Hessischen Schultheatertage in Schlitz qualifiziert! Infos dazu sind auf dem Blog zu finden.