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Was ist TUSCH?

TUSCH - „Theater und Schule" - ist ein Projekt zur Förderung und Festigung von systemischer, lang­fristiger und nachhaltiger Zusammenarbeit zwischen Schulen und Theatern, das sich in Berlin, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Warschau bereits bewährt hat. Im November 2009 ging TUSCH-München an den Start, Stuttgart folgte 2012; Darmstadt ist auch seit 2012 dabei.

TUSCH fördert nicht einzelne Modellprojekte mit ausgewählten Schüle­rInnen, sondern erreicht systematisch alle SchülerInnen in allen Frankfurter Schulen. Jährlich finden neue Partner aus Schulen und Theatern zueinander, die ein Projekt anbieten oder sich um ein Projekt bewerben. Dies wird über das theaterpädagogische Zentrum „Schultheater-Studio" vermittelt. Die Ergebnisse dieser vielfältigen Projekte werden mehrmals jährlich öffentlich präsentiert. Die Zielgruppe des Projekts waren zunächst alle Frankfurter SchülerInnen ab der 5. Klasse. 2008 sind die Grundschulen mit dazu gekommen. In einem absehbaren Zeitraum sollen in Frankfurt flächendeckend alle Schulformen und Alterstufen der Frankfurter Schulen erreicht werden.
Um die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung des Theaters zu sichern und weiterzuentwickeln, muss Theaterspielen wie Musik und Bildende Kunst in der Allgemeinbildung verankert werden. Dort entfaltet das Darstellende Spiel vielfältige positive Wirkungen einerseits als eigenständiges Schulthe­ater, andererseits in der direkten Kooperation von Theatern, TheaterkünstlerInnen und Theaterpäda­gogInnen mit Schulen.Es geht um die Kunst des Zuschauens und Gestaltens, Kreativität, Sozialkompetenz und darum, sich in Szene setzen zu können. Jugendliche finden nur selten den Weg ins Theater; wenn nicht vermittelt über das Elternhaus, so tun sie das am ehesten im Rahmen des Schulunterrich­tes. Jenseits der Massenmedien stiftet das Theater in besonderer Weise Sinn und vermittelt gesell­schaftliche Werte. TUSCH fungiert als Mittler zwischen Kunst und Pädagogik und propagiert öffent­lichkeitswirksam die Bildungsqualität von Theater und Theaterspielen.

Wenn Sie mehr über unser Konzept wissen wollen:

Konzept_2012.pdf
(pdf wird bei Mausclick in neuen Fenster geöffnet):

Welche Bedingungen muss eine Kooperation zwischen Theater und Schule erfüllen, um als TUSCH-Projekt gefördert zu werden?

1. Ein TUSCH-Projekt bildet das Zentrum der Partnerschaft zwischen dem Theater und der Schule. Die Interessen beider Seiten sind vertreten.
2. Die/der Schulleiter und die/der Theaterleiter unterstützen die Kooperation und das Projekt. Die Schulgemeinde ist informiert.
3. SchülerInnen und Theaterkünstler/-pädagogen werden in eine direkte Kooperation gebracht.
4. Das Konzept des Projekts wird von den Partnern gemeinsam entwickelt.
5. Das Konzept wird schriftlich vorgelegt und gibt Auskunft über
- Ziel, Inhalt, Thema und Art (Begleitprojekt, eigenständige Arbeit, Genre, ...)
- die schulische Gruppe (Art, Anzahl, Altersstufe, Geschlechter)
- die / den Theaterkünstler / -pädagogen
- erwarteten Umfang (Zeitplan, Zeitaufwand der Beteiligten)
- erwarteten Bedarf (Raum, Material, Ausstattung,....)
- Beiträge der Schule zum Projekt
- Beiträge des Theaters
- Finanzierungsplan
6. Das Projekt sieht mindestens 3 längere Arbeitskontakte (Workshop, Projekttage) zwischen Schülern und Künstlern vor.
7. Das Projekt dauert insgesamt mindestens 30 Stunden.
8. Die Beteiligten nehmen an dem TUSCH-Plenum und am TUSCH-Event teil. In diesem Rahmen wird das Projekt auch evaluiert.
9. Das Projekt wird im Rahmen der Schulgemeinde und im Theater in angemessener Form präsentiert.

Basis einer neuen Partnerschaft zwischen Schule und Theater ist diese

Kooperationsvereinbarung.pdf

ORGANISATION:

Das TUSCH-Team besteht aus Elke Mai-Schröder, der Leiterin des Schultheater-Studios, der/des jeweils Freiwilligen im Kulturellen Jahr des Schultheater-Studios sowie aus Dr. Gundula van den Berg, die die Programmleitung innehat und vom Hessischen Kultusministerium für diese Aufgabe abgeordnet ist.

Darüber hinaus verfügt TUSCH-Frankfurt über einen Beirat, der sich in regelmäßigen Abständen trifft, die Arbeit des TUSCH-Teams kritisch beratend begleitet und Einblick in die TUSCH-Aktivitäten und -Berichte erhält. Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertretern aus den Reihen der Förderer, der Theaterverbände und einer Vetreterin des Kreidekreises e.V.