Partner finden sich in Projekten

Projektverlauf 

Bewerbung 

Theater, Theatergruppen oder einzelne KünstlerInnen und TheaterpädagogInnen sowie ganze Schulen oder einzelne LehrerInnen werden aufgefor­dert, Ideen für angebotene Projekte oder Projektwünsche vorzuschlagen. Das TUSCH-Team sammelt die Vorschläge und überlegt sich mögliche günstige Partnerschaften, wobei die Kriterien hier ganz unterschiedliche sein können, etwa Nähe zwischen Schule und Theater (Stadtteilarbeit hat zunächst Priorität), Größe von Schule im Verhältnis zum Theater, Spielplan des Theaters und Interessen der Schule. Die entstehenden Partnerschaften tragen sich aus den Ressourcen der beteiligten Partner selbst und werden von TUSCH gefördert. Für die Dauer der TUSCH-Kooperationen ist mindestens ein Jahr vorgesehen. Der Rhythmus der neuen Aus­schreibungen und Kooperationsverträge sollte sich idealer weise dem einer Spielzeit bzw. eines Schuljahres anpassen. Um der angestrebten Nachhaltigkeit Rechnung zu tragen, sollte die Partnerschaft möglichst zwei weitere TUSCH-Zeiten miteinander verbringen. Sollte eine Partnerschaft von vornherein darauf hinaus laufen, dass das Projekt in einem kürzeren Zeitraum stattfinden kann, so ist allerdings auch diese Form der Kooperation in begründeten Einzelfällen denkbar. 

Erstes TUSCH-Gespräch der Partner 

Eine  Partnerschaft beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch, bei dem jeweils (mindestens) ein Vertreter / eine Vertreterin des Theater, der Schule (nach Möglichkeit auch unter Beteiligung der Schulleitungen) und des TUSCH-Teams beteiligt sind. In diesem Gespräch kristallisieren sich erste Ideen für ein Partnerschaftskonzept heraus. Fragen hier sind die nach einer Projektidee, der Anzahl der Beteiligten mögliche Aktivitäten über das Kernprojekt hinaus, auf das sich die beiden Partner einigen können, dem Zeitrahmen, in dem sich die Partnerschaft zunächst bewegen möchte und den eigenen Ressourcen, die die Theater und die Schulen jeweils einbringen können.Die festgelegten Kriterien für die TUSCH-Partnerschaften (siehe weiter unten) werden besprochen; die Partner prüfen, ob sie sich darauf einlassen können. Wenn bei allen Gesprächsbeteiligen der Eindruck entstanden ist, dass die Wünsche, Angebote und Vorstellungen konstruktiv miteinander in Verbindung zu bringen sind, werden die Folgegespräche in der Regel von den Partnern selbst weiter geführt. Die Partner erhalten jeweils ein Formblatt (siehe Anlage 2), das von allen Beteiligten (Schulleitungen, Intendanzen, Projektleiter Künstler, Projektleiter Lehrer) unterschrieben wird. Das TUSCH-Team bleibt selbstverständlich Ansprechpartner für die Beteiligten und kann jederzeit zur Beratung eingeschaltet werden. 

TUSCH-Veranstaltungen einer TUSCH-Zeit 

Workshops mit den jeweiligen Partnern 

Es ist geplant, mindestens einmal jährlich den Partnerschaften einen gemeinsamen Zeitraum zum Experimentieren zur Verfügung zu stellen. Dies findet in Absprache mit den Schulleitungen und Intendanzen statt, so dass ein Arbeiten ohne schulische oder andere Zwänge möglich wird. Pilotprojekt im Schuljahr 2009/10 ist ein workshop im Rahmen des Arbeitstreffens der Frankfurter Schultheatertage (FSTT) vom 5.-7.11.2009. Die Partnerschaften arbeiten in ihren jeweiligen Schulen unter  einer bestimmten Vorgabe (Thema, Requisit, Material, Farbe o. ä.) und präsentieren ihre Ergebnisse am Ende gemeinsam mit den anderen workshops des FSTT im Schultheater-Studio. 

Künstlerplenum 

Möglichst bald, nachdem die Partnerschaftsbildung für eine TUSCH-Zeit abgeschlossen ist, findet ein Treffen zwischen allen aktiven Partnern (Künstlerinnen und Lehrerinnen) statt, um einander kennenzulernen und sich über Projekt- und Partnerschaftsideen auszutauschen. Das Künstlerplenum ist eine Ideenbörse, aber auch ein Forum, um Probleme oder Schwierigkeiten (bspw. Integration von TUSCH in den Schulalltag, Interessentengewinnung außerhalb des eigenen Kernprojektes oder Zeitmanagement innerhalb der Kooperation) gemeinsam zu besprechen und Lösungsansätze zu finden. 

TUSCH-Plenum 

Eingeladen sind zum Plenum, das im ersten Drittel des Jahres stattfindet, alle, die mit TUSCH zu tun haben: Künstler, Lehrer, Intendanten, Schulleiter, Mitglieder der Theaterverbände und Schüler. Interessierte Nicht-Beteiligte sind ebenfalls willkommen. Beim Plenum gibt es bereits die ersten kurzen Kostproben der Früchte der gemeinsamen Arbeit. Diese können auf der Bühne gezeigt werden, aber auch Filme über die Arbeit, Powerpoint-Präsentationen oder Ausstellungsplakate sind hier möglich und geben Einblicke in die Arbeit der einzelnen Kooperationen. Ein weiterer Bestandteil des Plenums ist die inhaltlich/thematische Arbeit in Arbeitsgruppen, jeweils bezogen auf aktuelle Teil-Aspekte von TUSCH. Für die anwesenden Schülerinnen gibt es einen praktischen workshop, in dem sie sich in spielerischer Weise ihren jeweiligen Themen nähern können. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt des Plenums ist auch immer die Vorbereitung auf das kommende TUSCHpektakel. 

TUSCHpektakel 

Da TUSCH ein möglichst breites Spektrum der Arbeitsfelder der Theater anspricht, sind die Präsenta­tionsmöglichkeiten entsprechend vielfältig. In jedem Fall aber sollten sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden können. Ein guter Zeitpunkt dafür ist das im (Früh)sommer stattfindende TUSCHpektakel. Diese größte Veranstaltung eines TUSCH-Jahres findet in einem Frankfurter Theater statt und hat unter anderem das Ziel, dass alle Partnerschaften Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. wobei auch Fragmente oder kurze Einblicke in noch nicht fertige Produktionen erwünscht sind. Das SCHpektakel hat Festivalcharakter; allein durch die Menge der Beteiligten samt Zuschauer kommen mehrere hundert Personen zusammen. Damit möglichst viele möglichst viel sehen können, arbeitet das TUSCH-Team einen Plan aus, der genug Zeit für talks oder Zuschauergespräche lässt, damit sich die Beteiligten über ihre jeweiligen Projekte und Erfahrungen mit den Partnerschaften austauschen können. Das SCHpektakel bietet überdies einer größeren Öffentlichkeit den Rahmen, die eigenen Projekte oder Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Schulen und Theatern filmisch / bildlich / künstlerisch zu dokumentieren und neue Ideen für weitere Projekte zu entwickeln. 


 Projektideen 

Die Ergebnisse der Zusammenarbeit können in Art und Umfang sehr vielfältig werden:
¨      kleine Inszenierungen an den Schulen und Theatern
¨      größere Aufführungen evtl. unter professioneller Anleitung
¨      Begehen von Bühnenbildern
¨      Bühnenbilder selbst bauen
¨      Diskussionsforen zu den Inszenierungen am Partnertheater
¨      an die ZuschauerInnen gerichtete Fragebögen mit anschließender Auswertung
¨      Gesprächsrunden mit den TheatermitarbeiterInnen / dem Publikum
¨      musikalische Beiträge
¨      bildnerisch-künstlerische Arbeiten zu einem theaterbezogenen Thema
¨      simultane Arbeit an Stücken im Theater und der Schule zu einem Thema mit anschließender vergleichender Präsentation
¨      kurze Einführung in die Werkstattarbeit an den Theatern
¨      Nutzung der schulischen Gegebenheiten (Werkstätten, Aulen etc) durch kleinere Theater / Theater ohne eigene Spielstätte und vieles mehr.  
Zu den bisherigen Ideen der Frankfurter Partnerschaften siehe unter
www.tusch-frankfurt.de die links: TUSCH-Zeiten. 
       

   

 

Eine Partnerschaft zwischen einem Theater und einer Schule besteht aus vielfälti­gen Veranstaltungen (Theaterbesuche der Schulen, Vor- und Nachbereitungen der Theaterbesuche, Führungen durch das Theater, Tagespraktika, Unterstützung der Theater bei Unterrichtsprojekten, Konferenzbesuche der Theater und vieles mehr) und einem Kernprojekt. Bedingungen für eine Partnerschaft sind eine Auswahl an Veranstaltungen und folgende Kriterien für das Kernprojekt:   

Kriterien für Kernprojekte 

1. Ein Kernprojekt bildet das Zentrum der Partnerschaft zwischen dem Theater und der Schule. Der/die Schulleiter/in und der/die Theaterleiter/in unterstützen die Koope­ration und das Kernprojekt. Die Schulgemeinde ist informiert. 

2. SchülerInnen und Theaterkünstler/-pädagogen werden in eine direkte Kooperation gebracht. Das Konzept des Kernprojekts wird von den Partnern gemeinsam entwickelt.
 

3. Das Konzept wird schriftlich vorgelegt und gibt Auskunft über
           
- Ziel, Inhalt, Thema und Art (Begleitprojekt, eigenständige Arbeit, Genre, …)
           
- die schulische Gruppe (Art, Anzahl, Altersstufe, Geschlechter)
           
- die / den Theaterkünstler / -pädagogen
           
- erwarteten Umfang (Zeitplan, Zeitaufwand der Beteiligten)
           
- erwarteten Bedarf (Raum, Material, Ausstattung,….)
           
- Beiträge der Schule zum Projekt
           
- Beiträge des Theaters
           
- Finanzierungsplan
 

4. Das Kernprojekt sieht mindestens 3 längere Arbeitskontakte (Workshop, Projekttage) zwischen Schülern und Künstlern vor. Das Kernprojekt dauert insgesamt mindestens 30 Stunden. 

5. Die Beteiligten nehmen an dem TUSCH-Plenum und am TUSCH-pektakel teil. In diesem Rahmen wird das Kernprojekt auch evaluiert. 

6. Das Kernprojekt wird im Rahmen der Schulgemeinde und im Theater in angemessener Form präsentiert. 




Partnerschaftskonzept

 

Theater

 Schule
Anschrift

 Anschrift

AnsprechpartnerIn

Telefon / e-mail  
 AntragstellerIn

Telefon / e-mail
   
Inhaltliche Kurzbeschreibung der Partnerschaft:
Beschreibung der Partnerschaft / Beteiligte / Vorhaben / Zeitplan:
          Leistungen der Schule:   Leistungen des Theaters:    
   
Beantragung von Projektmitteln (Honorare, Sachmittel, Fahrtkosten, Technik, Räume)
Zweck
  
  
  
  
  
   
Ort, Datum Ort, Datum
   
Unterschrift IntendantIn Unterschrift SchulleiterIn
   
   
Unterschrift ProjektleiterIn Unterschrift ProjektleiterIn