TUSCHpektakel 2008
Am 27. Mai 2008 findet im schauspielfrankfurt der erste TUSCH-Tag statt: Die Projekte stellen eine Kurzfassung ihrer Ergebnisse vor:
schauspielfrankfurt & August-Bebel-Schule Darstellendes Spiel: Monika Lipgens und Martina Back paradiesmedial & Ernst-Reuter-Schule 1 Auf einer Straße sind die unterschiedlichsten Charaktere zu finden. Es gibt Polizisten, Dealer, Stars, Unbekannte, Einkäufer, Flaneure und Suchende. Manchmal begegnen sich diese unterschiedlichen Menschen und interagieren in den verschiedenen Situationen miteinander. Der öffentliche Raum ist Ort der Zusammenkunft, der Einsamkeit, der Komik und der Gewalt. Die Elfklässler der Ernst-Reuter-Schule 1 haben zusammen mit der freien Theatergruppe paradiesmedial das Stück „Streetlife“, basierend auf Improvisation, entwickelt. Die Texte und Figuren wurden von den SchülerInnen erarbeitet und in einer kontinuierlichen Probenarbeit im Rahmen des Unterrichts zu einem lebendigen Panoramabild verknüpft. Freies Schauspiel Ensemble & Lindenauschule Reinhard Hinzpeter und Bettina Kaminsky & Jeanette Kaupp Es geht nicht immer nur um dich Schülerinnen und Schüler des Oberstufenkurses der Gesamtschule setzen sich mit Yasmina Rezas Stück „Drei mal Leben“ auseinander. Unter der Fragestellung: „Wie tickt die Uhr in den Köpfen der 12.Klässler?“ arbeitet das Projekt seit Ende des vergangenen Jahres zusammen. Theaterarbeit in den Bereichen „Status“ und „soziale Rolle“ und die daraus resultierenden Konflikte zeigen, dass eine Ebene des Theaterstückes die SchülerInnen direkt angeht. In verschiedenen workshops und kleineren Präsentationen wurde an den Themen weiter gearbeitet. Jetzt geht es darum, den Konflikten einen Rahmen zu geben. Theater KOKOMIKO & Otto-Hahn-Schule Bernhard Funk & Wolfram Hanreich Tödliche Probe Das Theater spielt eine deutsche Adaption des englischen Thrillers „Audience with Murder“ von Roger Leach und Colin Wakefield. Die Schüler und Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums erarbeiten sich eigene Zugänge, sowohl zur Gattung „Krimi“, als auch zu dem außergewöhnlichen Setting von vier ineinander geschachtelten Geschichten. Tanzlabor_21 / Ein Projekt von Tanzplan Deutschland / Mousonturm & IGS Herder Nicole Preisl & Christian Dirksen und Clemens Maurer Hallo, hört ihr mich? „Kriege ich eine Verbindung? Gibt es hier ein Netz?“ Die „Herderboys“ Bilal, Dorian, Elias, Henrik, Lenny, Milo, Nick, Niklas, Patrick, Talha und Taoufik „Eh, du, was willst du jetzt damit erreichen?“ (Jahrgang 5,6 & 7) haben „Bewegung?!“ zusammen mit Nicole Peisl (Tänzerin in der Forsythe Company & Choreographin) „Heh! Nehmt ab! Nehmt doch ab!“ und Johanna Milz (Dramaturgin) und unterstützt von Lehrern der IGS Herder „Ich will Weltmeister werden!“ und dem Tanzlabor_21 „MSN. SchülerVZ.“ eine tänzerische Performance erarbeitet mit dem Titel: „HALLO HÖRT IHR MICH?“ – „Es tut uns wirklich sehr leid, Sir, aber die Leitung wurde unterbrochen ...“ TheaterEmotion & Kasinoschule Claudio Vilardo & Esther Bender Ausreißerinnen Bei der Planung der Workshops steht eine Idee im Vordergrund: ein Mädchen reißt aufgrund familiärer Schwierigkeiten von zu Hause aus, trifft auf eine Mädchengang und begibt sich mit ihnen auf den Weg. Die Bühne soll dabei als Ort begriffen werden, an dem man sich trifft, um gemeinsam eigene Themen zu bearbeiten und sich mit den Dingen des Lebens auseinanderzusetzen. Die Mädchen spielen verschiedene Figuren. Hierbei gilt es, eine Stärkung der Einzelnen bzw. des Selbstbewusstsein zu initiieren.Sprache ist als Teil spontaner Spielübungen gegenwärtig. Sie entsteht aus dem szenischen Moment, aus einer Haltung oder Begegnung mit dem anderen. Die Mädchen sollen ein Gespür dafür bekommen, was wichtig ist, wo die Sprache ihren Raum braucht, wo Stille Pausen erfordert, welche Geschichten und Bilder sie wie transportieren wollen. Theaterkurt & Wallschule Georg Bachmann & Cathrin Trageser Rotkäppchen und seine Clowns Sie sind Jungen aus der 7. und 8. Klasse und experimentieren mit einer der schwierigsten Theaterkünste: Sie wollen ihr Publikum – jüngere Menschen – zum Lachen bringen. Dafür bedienen sie sich des Clownstheaters und des Märchens vom Rotkäppchen. In diesem Stoff haben die Schüler der Frankfurter Förderschule viele Rollen gefunden, in denen sie sich erproben können. Und sie arbeiten mit einem, der Clownstheater sehr ernst nimmt, dem Schauspieler und gelerntem Clown Georg Bachmann. Schultheater-Studio & Ernst-Reuter-Schule II Georg Bachmann & Anette Günther Bertas Hörkäfig Wenn Berta Musik hört, dann aber richtig. Die Welt um sie herum versinkt. Nicht nur ihre Freundinnen kommen nicht mehr an sie heran. Auch die schönsten Liebeserklärungen haben keine Chance gegen den Kopfhörer. Als die Welt um sie herum unterzugehen droht, versinkt sie in einen tiefen Schlaf. Im Traum entführt sie ein Himmelsbote in eine ferne Galaxie – zum Beta-Mond. Dort soll ihr neues Zuhause sein – als Rarität im Kabinett des obersten Herrschers. Hier trifft sie auf viele Menschen mit seltsamen Gewohnheiten. Berta kommt ins Grübeln. Muss sie als Rarität auf dem Beta-Mond enden? Theater Willy Praml & Albert-Einstein-Schule Willy Praml und Tim Stegemann & Gerd Müller-Droste Amphitryon! Das fasst kein Sterblicher! Am Beispiel der Inszenierung von Kleists LustSpiel AMPHITRYON soll die bereits seit mehreren Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Frankfurter freien Theater Willy Praml und dem Schwalbacher Albert-Einstein-Gymnasium fortgesetzt und im Rahmen des Projekts TUSCH inhaltlich und methodisch ausgebaut werden.Die am Darstellenden Spiel beteiligten Schüler des 11er Jahrgangs haben sich mit der Inszenierung des Theaters auseinandergesetzt, spielen einzelne Szenen nach und formen sie, unter Einbeziehung eigener Erfahrungen, Erlebnisse und Wünsche, um. Erweitert wird das Material um weitere Stoffe des Kleist-Zyklus des Theaters Praml, die jeweils szenische Umsetzung der Novelle „Die Marquise von O . . .“ und des philosophisch - utopischen Aufsatzes „Über das Marionettentheater“.Die Aufgabe der Schüler ist es, diesen Stoff vor dem Hintergrund der je eigenen Erlebniswelten zu erfassen und im Spiel umzusetzen. Antagon theaterAKTion & Viktor Frankl-Schule Das Projekt beginnt mit KünstlerInnen von Antagon und Renate Miksch im September 2008
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