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TUSCHpektakel 2008

 

Am 27. Mai 2008 findet im schauspielfrankfurt der erste TUSCH-Tag statt:
von 11.00 bis 17.00 Uhr werden im Zwischendeck und den Foyers Ausschnitte aus den szenischen Ergebnissen der verschiedenen Kooperationen gezeigt, außerdem wird es eine Dokumentationsausstellung geben und die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Projekt-
beteiligten.
Der Eintritt ist frei.

Die Projekte stellen eine Kurzfassung ihrer Ergebnisse vor:

 

schauspielfrankfurt & August-Bebel-Schule

Darstellendes Spiel: Monika Lipgens und Martina Back
Bildende Kunst: Beate Rosebrock und Anke Carsjens
Video: Anne Geisler
Audio: Dieter Obert
Spielleitung, Projektkoordination, Zusammenführung: Sandra Kahlert
Organisation und Koordination: Raphael Kassner 

Rausch – Liebe Macht Tod/t
 
Rausch! Alles verschwimmt – Gefühle fahren Achterbahn – die Stimme zittert - das Denken setzt aus – bewegt, erregt, verliebt, verführt, entgrenzt – verloren? Rauschen im Äther, Rauschen in der Leitung - Rausch des Herzens - Rausch der Gewalt? 80 SchülerInnen der August-Bebel-Schule haben sich mit Enthusiasmus in Räusche gestürzt, haben in verschiedenen Kunstkursen (Darstellendes Spiel, Bildende Kunst, Video, Audio) geforscht, gelesen, gespielt, gemalt, gemixt, gefilmt und geprobt. Inspiriert vom Spielzeitmotto „AngstRausch“ der schmidtstrasse12 des schauspielfrankfurt ist so ein interdisziplinäres und multimediales Festereignis entstanden.

 paradiesmedial & Ernst-Reuter-Schule 1
Christoph Maasch & Katja Pahn 
 
Streetlife – Leben auf der Straße

 Auf einer Straße sind die unterschiedlichsten Charaktere zu finden. Es gibt Polizisten, Dealer, Stars, Unbekannte, Einkäufer, Flaneure und Suchende. Manchmal begegnen sich diese unterschiedlichen Menschen und interagieren in den verschiedenen Situationen miteinander. Der öffentliche Raum ist Ort der Zusammenkunft, der Einsamkeit, der Komik und der Gewalt. Die Elfklässler der Ernst-Reuter-Schule 1 haben zusammen mit der freien Theatergruppe paradiesmedial das Stück „Streetlife“, basierend auf Improvisation, entwickelt. Die Texte und Figuren wurden von den SchülerInnen erarbeitet und in einer kontinuierlichen Probenarbeit im Rahmen des Unterrichts zu einem lebendigen Panoramabild verknüpft. 

 Freies Schauspiel Ensemble & Lindenauschule

Reinhard Hinzpeter und Bettina Kaminsky & Jeanette Kaupp 

Es geht nicht immer nur um dich 

Schülerinnen und Schüler des Oberstufenkurses der Gesamtschule setzen sich mit Yasmina Rezas Stück „Drei mal Leben“ auseinander. Unter der Fragestellung: „Wie tickt die Uhr in den Köpfen der 12.Klässler?“ arbeitet das Projekt seit Ende des vergangenen Jahres zusammen. Theaterarbeit in den Bereichen „Status“ und „soziale Rolle“ und die daraus resultierenden Konflikte zeigen, dass eine Ebene des Theaterstückes die SchülerInnen direkt angeht. In verschiedenen workshops und kleineren Präsentationen wurde an den Themen weiter gearbeitet. Jetzt geht es darum, den Konflikten einen Rahmen zu geben.  

Theater KOKOMIKO & Otto-Hahn-Schule

Bernhard Funk & Wolfram Hanreich 

Tödliche Probe 

Das Theater spielt eine deutsche Adaption des englischen Thrillers „Audience with Murder“ von Roger Leach und Colin Wakefield. Die Schüler und Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums erarbeiten sich eigene Zugänge, sowohl zur Gattung „Krimi“, als auch zu dem außergewöhnlichen Setting von vier ineinander geschachtelten Geschichten. 

Tanzlabor_21 / Ein Projekt von Tanzplan Deutschland / Mousonturm & IGS Herder

 Nicole Preisl & Christian Dirksen und Clemens Maurer

 Hallo, hört ihr mich? 

Kriege ich eine Verbindung? Gibt es hier ein Netz?“ Die „Herderboys“ Bilal, Dorian, Elias, Henrik, Lenny, Milo, Nick, Niklas, Patrick, Talha und Taoufik „Eh, du, was willst du jetzt damit erreichen?“ (Jahrgang 5,6 & 7) haben „Bewegung?!“ zusammen mit Nicole Peisl (Tänzerin in der Forsythe Company & Choreographin) „Heh! Nehmt ab! Nehmt doch ab!“ und Johanna Milz (Dramaturgin) und unterstützt von Lehrern der IGS Herder „Ich will Weltmeister werden!“ und dem Tanzlabor_21 „MSN. SchülerVZ.“ eine tänzerische Performance erarbeitet mit dem Titel: „HALLO HÖRT IHR MICH?“„Es tut uns wirklich sehr leid, Sir, aber die Leitung wurde unterbrochen ...“

  TheaterEmotion & Kasinoschule

Claudio Vilardo & Esther Bender 

Ausreißerinnen 

Bei der Planung der Workshops steht eine Idee im Vordergrund: ein Mädchen reißt aufgrund familiärer Schwierigkeiten von zu Hause aus, trifft auf eine Mädchengang und begibt sich mit ihnen auf den Weg. Die Bühne soll dabei als Ort begriffen werden, an dem man sich trifft, um gemeinsam eigene Themen zu bearbeiten und sich mit den Dingen des Lebens auseinanderzusetzen. Die Mädchen spielen verschiedene Figuren. Hierbei gilt es, eine Stärkung der Einzelnen bzw. des Selbstbewusstsein zu initiieren.Sprache ist als Teil spontaner Spielübungen gegenwärtig. Sie entsteht aus dem szenischen Moment, aus einer Haltung oder Begegnung mit dem anderen. Die Mädchen sollen ein Gespür dafür bekommen, was wichtig ist, wo die Sprache ihren Raum braucht, wo Stille Pausen erfordert, welche Geschichten und Bilder sie wie transportieren wollen. 

 Theaterkurt & Wallschule

Georg Bachmann & Cathrin Trageser

Rotkäppchen und seine Clowns 

Sie sind Jungen aus der 7. und 8. Klasse und experimentieren mit einer der schwierigsten Theaterkünste: Sie wollen ihr Publikum – jüngere Menschen – zum Lachen bringen. Dafür bedienen sie sich des Clownstheaters und des Märchens vom Rotkäppchen. In diesem Stoff haben die Schüler der Frankfurter Förderschule viele Rollen gefunden, in denen sie sich erproben können. Und sie arbeiten mit einem, der Clownstheater sehr ernst nimmt, dem Schauspieler und gelerntem Clown Georg Bachmann. 

Schultheater-Studio & Ernst-Reuter-Schule II

Georg Bachmann & Anette Günther 

Bertas Hörkäfig 

Wenn Berta Musik hört, dann aber richtig. Die Welt um sie herum versinkt. Nicht nur ihre Freundinnen kommen nicht mehr an sie heran. Auch die schönsten Liebeserklärungen haben keine Chance gegen den Kopfhörer. Als die Welt um sie herum unterzugehen droht, versinkt sie in einen tiefen Schlaf. Im Traum entführt sie ein Himmelsbote in eine ferne Galaxie – zum Beta-Mond. Dort soll ihr neues Zuhause sein – als Rarität im Kabinett des obersten Herrschers. Hier trifft sie auf viele Menschen mit seltsamen Gewohnheiten. Berta kommt ins Grübeln. Muss sie als Rarität auf dem Beta-Mond enden?  

Theater Willy Praml & Albert-Einstein-Schule

Willy Praml und Tim Stegemann & Gerd Müller-Droste 

Amphitryon! Das fasst kein Sterblicher! 

Am Beispiel der Inszenierung von Kleists LustSpiel AMPHITRYON soll die bereits seit mehreren Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Frankfurter freien Theater Willy Praml und dem Schwalbacher Albert-Einstein-Gymnasium fortgesetzt und im Rahmen des Projekts TUSCH inhaltlich und methodisch ausgebaut werden.Die am Darstellenden Spiel beteiligten Schüler des 11er Jahrgangs haben sich mit der Inszenierung des Theaters auseinandergesetzt, spielen einzelne Szenen nach und formen sie, unter Einbeziehung eigener Erfahrungen, Erlebnisse und Wünsche, um. Erweitert wird das Material um weitere Stoffe des Kleist-Zyklus des Theaters Praml, die jeweils szenische Umsetzung der Novelle „Die Marquise von O . . .“ und des philosophisch - utopischen Aufsatzes „Über das Marionettentheater“.Die Aufgabe der Schüler ist es, diesen Stoff vor dem Hintergrund der je eigenen Erlebniswelten zu erfassen und im Spiel umzusetzen. 

Antagon theaterAKTion & Viktor Frankl-Schule

Das Projekt beginnt mit KünstlerInnen von Antagon und Renate Miksch im September 2008